
Unser Projekt Gemeinsam Auftischen läuft im Frühjahr 2026 aus und hat deshalb zum vorerst letzte Mal zu Tisch gebeten.
Am 29. Januar 2026 kamen wir auf dem Hof Akkerboom in Kiel gemeinsam mit rund 40 engagierte Menschen aus Zivilgesellschaft, Landwirtschaft, Ernährungsbildung, Politik und Verwaltung zusammen, um gemeinsam zu fragen: Wie geht es weiter mit der Ernährungswende in Schleswig-Holstein?
Dabei war die Veranstaltung kein Endpunkt, sondern ein gemeinsamer Moment des Innehaltens, Vernetzens und Weiterdenkens. Nach einem kurzen Rückblick auf unsere tollen Ernährungswochen 2025 gab Alexandra Jaik von FoodConnectRuhr / Ernährungsrat Dortmund und Region e. V. in ihrer Keynote Einblicke in das Ruhrgebiet als Modellregion für die Ernährungswende und zeigte, wie Zusammenarbeit zwischen Zivilgesellschaft, Landwirtschaft und Politik gelingen kann und wo wir uns in Schleswig-Holstein etwas abgucken können.
In den anschließenden Gesprächs- und Arbeitsphasen tauschten die Teilnehmenden Erfahrungen aus, brachten unterschiedliche Sichtweisen ein und arbeiteten gemeinsam an konkreten Ideen für Schleswig-Holstein. Vielleicht werden einige davon ja bald umgesetzt – bleibt gespannt!
Ein zentrales Ergebnis des Nachmittags zog sich durch alle Beiträge: Es soll und muss weitergehen. Vernetzung ist unerlässlich für die Ernährungswende und bringt ganz viel Energie mit sich. Deshalb möchte unser Netzwerk auch bestehen bleiben, sich weiterhin treffen und gemeinsam an der Ernährungswende in Schleswig-Holstein voranbringen. Haltet also Augen und Ohren offen und meldet euch bei uns, wenn ihr ein Teil des Netzwerks sein wollt.
Einen kleinen Einblick in die Gedanken, Impulse und Wünsche der Veranstaltung könnt ihr im Graphic Recording sehen.

Wir danken allen Teilnehmenden, Mitwirkenden und Referent*innen für ihre Offenheit, ihr Engagement und die vielen inspirierenden Beiträge. Die Abschlussveranstaltung hat gezeigt: Die Ernährungswende in Schleswig-Holstein lebt vom gemeinsamen Dranbleiben und von Netzwerken, die diesen Weg zusammen weitergehen.

Der Solawi Hof Wittschap zeigt, was fairer Anbau bedeutet.

Kennst du den Weg deiner Lebensmittel? Oft landet etwas auf unserem Teller, ohne dass wir darüber nachdenken, welche weite Reise es hinter sich hat. Avocados aus Peru, Reis aus Thailand, Mandeln aus Kalifornien – alles lecker, aber der Transport per Flugzeug, Containerschiff und LKW verursacht jede Menge CO₂.